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Stolpersteine im Kreis Siegen-Wittgenstein

Am 15.11.2006 wurden in Bad Laasphe, 2007 in Siegen sowie 2008 in Hilchenbach und in Bad Berleburg erste Stolpersteine verlegt. Es folgten 2012 Kreuztal-Krombach und Kreuztal-Littfeld, 2013 Netphen und 2013 Erndtebrück. Damit wurde die Idee des Kölner Künstlers Gunter Demnig zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Siegen-Wittgenstein aufgegriffen.

Die Umsetzung des Stolpersteine-Projektes wurde für den Kreis vom Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit, dem Stadtjugendring Siegen, den Parteien im Stadtrat Hilchenbach sowie dem Arbeitskreis für Toleranz und Zivilcourage in Bad Berleburg initiiert. Ihnen schlossen sich der Heimatverein Littfeld/Burgholdinghausen, der Jugendtreff Glonk und die Stadt Kreuztal, die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein, Privatpersonen und alle weiterführenden Schulen in Netphen sowie eine Privatperson in Erndtebrück an.

Eine Stolperstein-Verlegung ist mittlerweile fester Bestandteil des Programms des „Siegener Bündnisses für Demokratie“ zum Jahrestag der Zerstörung am 16. Dezember.

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit, durch die Übernahme einer „Patenschaft“ einen Stolperstein zu spenden, wobei die Redaktion des Aktiven Gedenkbuches gerne behilflich ist.

Im Kreis Siegen-Wittgenstein sind bislang 289 Stolpersteine (Stand: Nov. 2016) in folgenden Gemeinden verlegt worden:
Bad Laasphe 85
Siegen 98
Hilchenbach 13
Bad Berleburg 62
Netphen 6
Kreuztal 13
Erndtebrück 10
Neunkirchen 2

2016 wurde das Projekt durch die Verlegung weiterer Stolpersteine in Siegen, Bad Berleburg-Schwarzenau, Neunkirchen-Salchendorf, Hilchenbach-Müsen und Kreuztal-Ferndorf fortgeführt.